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      SBH-Jahresversammlung 2002



Die Höhepunkte der SBH-Jahresversammlung am 9. Februar 2002 in Basel waren der Jahresbericht 2001 des SBH von Herrn Axel C. Scherrer, das Referat Herrn Dr. Max Schweizers, Delegierter Baltikum der Gebert Rüf Stiftung und ein Videofilm von einer SBH-Reise durch die baltischen Staaten im Sommer 2001.

In seinem Jahresbericht stellte Axel C. Scherrer eine verbesserte Lage in den baltischen Staaten fest. Die Arbeitslosigkeit, insbesondere auf dem Lande, sei aber immer noch zu hoch. Der Vorstand hat beschlossen nur noch neue Projekte ausserhalb der Metropolen zu unterstützen. Trotz bescheidenen Mitteln prüfte der Vorstand verschiedene Anträge und war bemüht gemäss den Statuten die Vergabungen vorzunehmen. Der Vorstand hat kleinere Beiträge an einige Institutionen im Baltikum beschlossen und überwiesen. Der Kassenbestand per 31.12.2001 betrug 13'693.35 CHF, wovon der grösste Teil zweckgebundene Spenden darstellt.

Ruth Quenzer aus Rombach/AG berichtete über die Fortschritte des Projekts Primarschulhaus-Renovation" in Kolka, (Lettland) und Dr. Mart Laanemäe, der Botschafter Estlands in Wien, hielt eine Ansprache zur aktuellen Situation seines Landes.

Dr. Max Schweizer, der sein Mandat im Herbst 2002 abgibt, um erneut in den Diplomatischen Dienst des EDA zurückzukehren, berichtete über die Tätigkeiten seines mit nicht geringen Finanzmitteln ausgestatteten Projekts und stellte seine neue Lesebuch-Serie vor, die vor allem in diesem Jahr zur vollen Entfaltung kommen konnte (die Bücher können Sie auf der Seite "Infos" kennenlernen). Ein weiterer Höhepunkt seiner Arbeit war die Eröffnung mehrerer Schweizer Lesesäle in Litauen, Lettland und Estland.

Die SBH-Reise im Juli 2001, worüber ein längeres Video Auskunft gab, führte die TeilnehmerInnen von Könisgsberg aus u.a. nach Heydekrug (Šilute) in Litauen, wo die Gruppe die Kindersuppenküche besuchte. Dieses Projekt wird seit rund zehn Jahren durch die Johanniter-Hilfsgemeinschaft betreut und unterstützt. 5000 CHF Spendengelder konnten überreicht werden. Damit können für rund vier Monate 70 bedürftige Kinder täglich ein warmes Mittagessen einnehmen. Die Zuweisung der Kinder erfolgt ausschliesslich durch die Schulbehörden. Die vielen Gäste aus der Schweiz und Deutschland durften die Renovation und den Ausbau der Diakoniestation bestaunen.

In Estland, einem weiteren Ziel der SBH-Sommerreise, wurden die Strassenkinder der Peeteli-Gemeinde in Tallinn mit einem Spendengeschenk von 4000 CHF beschert. Vor Ort wurden die Räumlichkeiten durch Pastor Üprus vorgestellt. Einige Reiseteilnehmer hatten das Werk schon früher besucht und konnten die enormen Anstrengungen und Fortschritte des Teams um Pastor Üprus bestätigen. Ferner fuhr die Gruppe auch nach Tartu, wo die örtliche Kinderwerkstatt besichtigt wurde. SBH-Vizepräsident Reto von Bidder hat das Projekt schon mehrmals besucht und eine grosse Verbesserung festgestellt. Für dieses Werk konnten am 31. Juli 2000 CHF Spendengelder übergeben werden.

       
     
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